Deutsches Design Museum

Dieter Rams: Braun Weltempfänger T 1000, 1963






DIETER RAMS

Ausstellung im Deutschen Design Museum

Eröffnung: 12. Dezember 2025, 18 Uhr

Ausstellungsdauer: 13. Dezember 2025 bis 14. März 2026

Öffnungszeiten: Mittwochs 12 bis 14 Uhr, samstags 11 bis 16 Uhr

Deutsches Design Museum, Uhlandstrasse 185, 10623 Berlin

www.deutsches-design-museum.de

www.rams.de

 

Das Deutsche Design Museum widmet seine momentane Ausstellung einem der einflussreichsten Gestalter des 20. und 21. Jahrhunderts: Dieter Rams. Die Schau präsentiert noch bis zum 14. März 2026 einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Entwürfe des legendären Produktdesigners, dessen klare Formensprache und konsequente Reduktion bis heute Massstäbe für gutes Design setzen.

Die Ausstellung führt durch alle zentralen Werkphasen von Rams und zeigt exemplarisch, wie seine Gestaltungsideen für Braun und Vitsoe die internationale Designkultur nachhaltig geprägt haben. Ikonische Klassiker wie das Radio SK 5, die Braun Wandanlage oder das Regalsystem 606 werden ebenso präsentiert wie weniger bekannte, aber richtungsweisende Arbeiten. Gemeinsam zeigen sie die aussergewöhnliche Beständigkeit von Rams’ Gestaltungsphilosophie, die auf Funktionalität, Langlebigkeit und ästhetische Klarheit setzt.

Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit der Sammlung Lüders, der grössten privaten Dieter Rams-Sammlung der Welt, und dem Rams-Experten Dr. Bujar Aruqai. Diese Kooperation ermöglicht seltene Einblicke in Originalobjekte, Prototypen und Designvarianten, die sonst kaum öffentlich zugänglich sind. Viele der gezeigten Stücke werden erstmals in Berlin präsentiert.

Die Exponate belegen, wie sehr Rams’ berühmte „Zehn Thesen für gutes Design“ seit Generationen und auch heute noch Orientierung bei der Gestaltung von Gebrauchsgegenständen bieten. Und vor allem zeigt sich, wie sehr diese Entwürfe auch heute noch durch ihre Klarheit und Schönheit begeistern!


Diese Ausstellung wurde ermöglicht durch die grosszügige Unterstützung des Moebel Horzon Kulturfonds, Vaduz






Information for our English speaking visitors:



DIETER RAMS

Exhibition at Deutschen Design Museum

Opening: 12 December 2025, 6 pm

Exhibition dates: 13 December 2025 to 14 March 2026

Opening hours: Wednesdays 12 to 2 pm, Saturdays 11 am to 4 pm

Deutsches Design Museum, Uhlandstrasse 185, 10623 Berlin

www.deutsches-design-museum.de

www.rams.de



The Deutsches Design Museum proudly presents a major exhibition dedicated to Dieter Rams, widely regarded as the father of industrial design.

Rams is one of the most influential industrial designers of the 20th century. His groundbreaking work for Braun and Vitsoe produced a long list of timeless products, including radios, minimalist clocks and the celebrated 606 shelving system. His belief in design that is useful, understandable and built to last has shaped generations of designers and played a key role in inspiring the design philosophy of companies such as Apple.

Opening on 12 December 2025, the exhibition offers a comprehensive look at Rams’ most important creations. Visitors can follow the development of his distinctive and remarkably consistent design approach, which still feels strikingly modern today. Alongside well-known classics, the exhibition also presents rarely seen prototypes and design variations that shed new light on his thinking.

Created in close collaboration with the Lüders Collection, the largest private Dieter Rams collection in the world, and Rams specialist Dr. Bujar Aruqai, the exhibition provides access to objects that are usually not available to the public. Many of these pieces will be shown in Berlin for the first time.

Above all, the exhibition demonstrates how Rams’ famous Ten Principles for Good Design continue to guide and inspire designers today and why his work still captivates with its clarity and beauty.


This exhibition has been made possible through the generous support of the Moebel Horzon Cultural Fund, Vaduz.







Deutsches Design Museum







FOTOTEIL:

Fotos der Ausstellungseröffnung © Till Milius

Fotodokumentation © Noshe







Alle Fotos und Details zur Ausstellung DIETER RAMS, und wie sie am 12.12.2025 um Punkt 18 Uhr im Deutschen Design Museum in Berlin eröffnet wurde.

Ein internes Protokoll aus dem Direktorium des Museums:



Deutsches Design Museum

17.51 Uhr: Der Direktor des Deutschen Design Museums, Rafael Horzon, unternimmt einen letzten Kontrollgang durch die Ausstellung. Hier versucht er vergeblich, den musikalischen Direktor des Abends, Martin Hossbach, zu überreden, auf der Audio 2 Kompaktanlage von 1962 ausschliesslich die Platte „Me, My Shelf & I“ von Ludwig Amadeus Horzon aufzulegen.






Deutsches Design Museum

17:52 Uhr: Auch Braun Experte Dr. Bujar Aruqai überhört den Wunsch des Direktors und legt auf dem PCS 5 Plattenspieler der Wandanlage aus der Mitte der 60er Jahre stattdessen ausschliesslich Platten von Peter Green auf.





Deutsches Design Museum

17:53 Uhr: Zu Horzons Zufriedenheit ist die Wandanlage von Familie Lüders (Sammlung Lüders / rams.de) vorbildlich installiert worden. Die Montage stellt besonders beim 19,2 kg schweren Tonbandgerät TG 60 von 1965 eine grosse Herausforderung dar, der nur wenige gewachsen sind. Der Legende nach musste die Wandanlage der Gebrüder Braun von Dieter Rams persönlich installiert werden.





Deutsches Design Museum

17:54 Uhr: Horzon nimmt die kirchenraumähnliche Ausrichtung der Sessel des Sesselprogramm 620 auf die Wandanlage wohlwollend zur Kenntnis. Diese Ausrichtung ist nicht ohne Grund gewählt worden, gilt doch die Wandanlage von Dieter Rams als die Silbermann Orgel des 20. Jahrhunderts.





Deutsches Design Museum

17:55 Uhr: Auch das Kompaktgerät Audio 1 von 1962 steht perfekt ausgerichtet auf dem L60 Lautsprecher von 1961. Doch dann geschieht das Unerwartete…





Deutsches Design Museum

17:56 Uhr: Die zwei ersten "Besuchenden" haben sich noch vor der offiziellen Öffnungszeit in den Ausstellungsbereich geschlichen und möchten das Ensemble, bestehend aus Konferenztisch 850 und 6 Stühlen 862, „kaufen“. Horzon klärt sie darüber auf, dass die Exponate im Deutschen Designmuseum nicht zum Verkauf stehen.





Deutsches Design Museum

17:57 Uhr: Aufgewühlt kehrt Horzon zurück in Saal 2 des Museums, um sein Lieblingsgerät SK 5, den sogenannten Scheewittchensarg von Hans Gugelot und Dieter Rams aus dem Jahr 1958, zu begutachten. Das schwarze Quadrat, bestehend aus sehr seltenen schwarzen Modulen des Garderobenprogramms 610 von 1962, erinnert Horzon angenehm an ein Gemälde von Kasimir Malewitsch.





Deutsches Design Museum

17:58 Uhr: In Saal 3 nimmt Horzon begeistert zur Kenntnis, dass hier beide Varianten des T52 Kofferempfängers ausgestellt sind, nämlich mit und ohne Antenne!





Deutsches Design Museum

17:59 Uhr: Horzon misst, ganz ohne Neid, mit einem Moebel Horzon Zollstock noch einmal die Gesamtlänge des in Saal 1 ausgestellten Regalsystems 606 nach (24 Meter, das wahrscheinlich längste Regal der Welt!), als in Saal 3 plötzlich die Tisch- und Weckuhr phase 1 klingelt! Es ist 18 Uhr!!!





Deutsches Design Museum

18:00 Uhr: Die Saaldiener öffnen die Tore des Museums, sofort flutet eine riesige Menschenmenge in die Ausstellungsräume.





Deutsches Design Museum

Direktor Horzon begrüsst Produzentenlegende Oliver Rihs.





Deutsches Design Museum

Horzon begrüsst Technolegende Moritz von Oswald.





Deutsches Design Museum

Horzon begrüsst Künstlerlegende Moritz Frei und Unternehmerlegende Franz von Stauffenberg (Stauffenberg Spirits).





Deutsches Design Museum

Horzon und Kurator Dr. Bujar Aruqai begrüssen Typografenlegende Erik Spiekermann, der Anfang 2026 einen Rams-Vortrag im Deutschen Design Museum halten wird.





Deutsches Design Museum

Horzon begrüsst Designerinnenlegende April von Stauffenberg und Galeristenlegende Ulrich Fiedler.





Deutsches Design Museum

Horzon begrüsst Künstlerinnenlegende Nairy Baghramian.





Deutsches Design Museum

Im museumseigenen Nachtclub P1000 wird bis weit nach 21.20 Uhr gefeiert. Es war nach einhelliger Meinung die wohl schönste und erfolgreichste Ausstellungseröffnung seit 2025. Herzlichen Dank an alle Beteiligten!.









Deutsches Design Museum










Fotodokumentation der Ausstellung DIETER RAMS im Deutschen Design Museum

Fotos: NOSHE




Deutsches Design Museum

Links im Bild: Stapelprogramm 740, Vitsoe 1974. Rechts an der Wand: Regalsystem 606 von verschiedenen Herstellern: Vitsoe (1960), De Padova (1984) und sdr+ (1995)






Deutsches Design Museum

Vorne im Bild: Stapelprogramm 740, Vitsoe 1974. Dahinter an der Wand: Regalsystem 606 von verschiedenen Herstellern: Vitsoe (1960), De Padova (1984) und sdr+ (1995).







Deutsches Design Museum

Links im Bild: Braun Wandanlage, bestehend aus TS 45 Steuergerät (1964), TG 60 Tonbandgerät (1965), PCS 5 Plattenspieler (1962) und L 450 Flachlautsprecher (1965). Vorne: Sessel aus dem Sesselprogramm 620 (Vitsoe 1960)






Deutsches Design Museum

Braun Wandanlage, bestehend aus TS 45 Steuergerät (1964), TG 60 Tonbandgerät (1965), PCS 5 Plattenspieler (1962) und L 450 Flachlautsprecher (1965),
E-Profile, Einhängebeschläge und Tablare aus dem Regalsystem 606 (Vitsoe 1960)






Deutsches Design Museum

Braun Wandanlage, bestehend aus TS 45 Steuergerät (1964), TG 60 Tonbandgerät (1965), PCS 5 Plattenspieler (1962) und L 450 Flachlautsprecher (1965), E-Profile, Einhängebeschläge und Tablare aus dem Regalsystem 606 (Vitsoe 1960)







Deutsches Design Museum

Saal 2 mit Kleingeräten, auf dem Sockel im Vordergrund Phonokoffer PC 3 von Dieter Rams und Wilhelm Wagenfeld (1957)






Deutsches Design Museum

Plattenspieler Phonosuper SK 5 von Hans Gugelot und Dieter Rams (1958)






Deutsches Design Museum

Braun Kompaktgerät Audio 1 von 1962, darunter L60 Lautsprecher von 1961.






Deutsches Design Museum

Links: Braun Weltempfänger T1000 (1963), rechts: Braun Weltempfänger T1000 CD (1968), dazwischen Peilkreuz zur Empfangsoptimierung






Deutsches Design Museum

Tragbare Plattenspieler TP 1 (Dieter Rams für Braun, 1959) und TP 2 (Dieter Rams / HfG Ulm für Braun, 1960), Taschenradio T3 (Dieter Rams / HfG Ulm für Braun, 1958)











Deutsches Design Museum









Deutsches Design Museum

Uhlandstrasse 185

10623 Berlin-Charlottenburg



Öffnungszeiten
: Mittwochs 12 bis 14 Uhr, samstags 11 bis 16 Uhr



Um über alle anstehenden Eröffnungen etc. informiert zu werden, bitte Email mit Betreff "Newsletter" an
info@deutsches-design-museum.de





Bitte lesen Sie diesen interessanten Hintergrundbericht zum Deutschen Design Museum in der FAZ

Bitte lesen Sie dieses interessante Interview mit Museumsgründer Rafael Horzon im renommierten Fachblatt baunetz-id.de

Bitte lesen Sie diese interessante Reportage zur grossen Dieter Rams Retrospektive im AD Magazin





Bitte abonnieren Sie diese interessanten Instagram Kanäle

https://www.instagram.com/deutschesdesignmuseum

https://www.instagram.com/rafael_horzon


https://www.instagram.com/moebelhorzon






Deutsches Design Museum Startseite