DIETER RAMSAusstellung im Deutschen Design Museum
Eröffnung: 12. Dezember 2025, 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 13. Dezember 2025 bis 14. März 2026
Öffnungszeiten: Mittwochs 12 bis 14 Uhr, samstags 11 bis 16 Uhr (auch am 24.12. und am 31.12. von 12 bis 14 Uhr geöffnet!)
Deutsches Design Museum, Uhlandstrasse 185, 10623 Berlin
www.deutsches-design-museum.de
Das Deutsche Design Museum widmet seine momentane Ausstellung einem der einflussreichsten Gestalter des 20. und 21. Jahrhunderts: Dieter Rams. Die Schau präsentiert noch bis zum 14. März 2026 einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Entwürfe des legendären Produktdesigners, dessen klare Formensprache und konsequente Reduktion bis heute Massstäbe für gutes Design setzen.
Die Ausstellung führt durch alle zentralen Werkphasen von Rams und zeigt exemplarisch, wie seine Gestaltungsideen für Braun und Vitsoe die internationale Designkultur nachhaltig geprägt haben. Ikonische Klassiker wie das Radio SK 5, die Braun Wandanlage oder das Regalsystem 606 werden ebenso präsentiert wie weniger bekannte, aber richtungsweisende Arbeiten. Gemeinsam zeigen sie die aussergewöhnliche Beständigkeit von Rams’ Gestaltungsphilosophie, die auf Funktionalität, Langlebigkeit und ästhetische Klarheit setzt.
Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit der Sammlung Lüders, der grössten privaten Dieter Rams-Sammlung der Welt, und dem Rams-Experten Dr. Bujar Aruqai. Diese Kooperation ermöglicht seltene Einblicke in Originalobjekte, Prototypen und Designvarianten, die sonst kaum öffentlich zugänglich sind. Viele der gezeigten Stücke werden erstmals in Berlin präsentiert.
Die Exponate belegen, wie sehr Rams’ berühmte „Zehn Thesen für gutes Design“ seit Generationen und auch heute noch Orientierung bei der Gestaltung von Gebrauchsgegenständen bieten. Und vor allem zeigt sich, wie sehr diese Entwürfe auch heute noch durch ihre Klarheit und Schönheit begeistern!
Diese Ausstellung wurde ermöglicht durch die grosszügige Unterstützung des Moebel Horzon Kulturfonds, Vaduz
Alle Details zur Ausstellung DIETER RAMS, und wie sie am 12.12.2025 um Punkt 18 Uhr im Deutschen Design Museum in Berlin eröffnet wurde.
Ein internes Protokoll aus dem Direktorium des Museums:
17.51 Uhr: Der Direktor des Deutschen Design Museums, Rafael Horzon, unternimmt einen letzten Kontrollgang durch die Ausstellung. Hier versucht er vergeblich, den musikalischen Direktor des Abends, Martin Hossbach, zu überreden, auf der Audio 2 Kompaktanlage von 1962 ausschliesslich die Platte „Me, My Shelf & I“ von Ludwig Amadeus Horzon aufzulegen.
17:52 Uhr: Auch Braun Experte Dr. Bujar Aruqai überhört den Wunsch des Direktors und legt auf dem PCS 5 Plattenspieler der Wandanlage aus der Mitte der 60er Jahre stattdessen ausschliesslich Platten von Peter Green auf.
17:53 Uhr: Zu Horzons Zufriedenheit ist die Wandanlage von Familie Lüders (Sammlung Lüders / rams.de) vorbildlich installiert worden. Die Montage stellt besonders beim 19,2 kg schweren Tonbandgerät TG 60 von 1965 eine grosse Herausforderung dar, der nur wenige gewachsen sind. Der Legende nach musste die Wandanlage der Gebrüder Braun von Dieter Rams persönlich installiert werden.
17:54 Uhr: Horzon nimmt die kirchenraumähnliche Ausrichtung der Sessel des Sesselrogramm 620 auf die Wandanlage wohlwollend zur Kenntnis. Diese Ausrichtung ist nicht ohne Grund gewählt worden, gilt doch die Wandanlage von Dieter Rams als die Silbermann Orgel des 20. Jahrhunderts.
17:55 Uhr: Auch das Kompaktgerät Audio 1 von 1962 steht perfekt ausgerichtet auf dem L60 Lautsprecher von 1961. Doch dann geschieht das Unerwartete…
17:56 Uhr: Die zwei ersten "Besuchenden" haben sich noch vor der offiziellen Öffnungszeit in den Ausstellungsbereich geschlichen und möchten das Ensemble, bestehend aus Konferenztisch 850 und 6 Stühlen 862, „kaufen“. Horzon klärt sie darüber auf, dass die Exponate im Deutschen Designmuseum nicht zum Verkauf stehen.
17:57 Uhr: Aufgewühlt kehrt Horzon zurück in Saal 2 des Museums, um sein Lieblingsgerät SK 5, den sogenannten Scheewittchensarg von Hans Gugelot und Dieter Rams aus dem Jahr 1958, zu begutachten. Das schwarze Quadrat, bestehend aus sehr seltenen schwarzen Modulen des Garderobenprogramms 610 von 1962, erinnert Horzon angenehm an ein Gemälde von Kasimir Malewitsch.
17:58 Uhr: In Saal 3 nimmt Horzon begeistert zur Kenntnis, dass hier beide Varianten des T52 Kofferempfängers ausgestellt sind, nämlich mit und ohne Antenne!
17:59 Uhr: Horzon misst, ganz ohne Neid, mit einem Moebel Horzon Zollstock noch einmal die Gesamtlänge des in Saal 1 ausgestellten Regalsystems 606 nach (24 Meter, das wahrscheinlich längste Regal der Welt!), als in Saal 3 plötzlich die Tisch- und Weckuhr phase 1 klingelt! Es ist 18 Uhr!!!
18:00 Uhr: Die Saaldiener öffnen die Tore des Museums, sofort flutet eine riesige Menschenmenge in die Ausstellungsräume.
Direktor Horzon begrüsst Produzentenlegende Oliver Rihs.
Horzon begrüsst Technolegende Moritz von Oswald.
Horzon begrüsst Künstlerlegende Moritz Frei und Unternehmerlegende Franz von Stauffenberg (Stauffenberg Spirits).
Horzon und Kurator Dr. Bujar Aruqai begrüssen Typografenlegende Erik Spiekermann, der Anfang 2026 einen Rams-Vortrag im Deutschen Design Museum halten wird.
Horzon begrüsst Designerinnenlegende April von Stauffenberg und Galeristenlegende Ulrich Fiedler.
Horzon begrüsst Künstlerinnenlegende Nairy Baghramian.
Im museumseigenen Nachtclub P1000 wird bis weit nach 21.20 Uhr gefeiert. Es war nach einhelliger Meinung die wohl schönste und erfolgreichste Ausstellungseröffnung seit 2025. Herzlichen Dank an alle Beteiligten!.
Deutsches Design Museum
Uhlandstrasse 185
10623 Berlin-Charlottenburg
Öffnungszeiten: Mittwochs 12 bis 14 Uhr, samstags 11 bis 16 Uhr
info@deutsches-design-museum.de
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Bitte lesen Sie diesen interessanten Hintergrundbericht zum Deutschen Design Museum in der FAZ
Bitte lesen Sie dieses interessante Interview mit Museumsgründer Rafael Horzon im renommierten Fachblatt baunetz-id.de
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